Zum Inhalt springen
Kostenloses Erstgespräch

03 · Betreuung · Entscheidungshilfe

Welches CMS passt zu dir?

Webflow, statische Website oder WordPress. Die Antwort hängt nicht an der Technik, sondern daran, wer bei dir Inhalte ändert.

Vanessa Völkl berät eine Kundin zur Wahl des Redaktionssystems
Das Wichtigste in Kürze
  • Drei Fragen entscheiden: Wer ändert Inhalte, wie oft und was passiert bei einem Personalwechsel?
  • Webflow passt, wenn mehrere Leute ohne Technik laufend pflegen.
  • Eine statische Website mit kleinem CMS ist für viele kleine Betriebe günstiger und schneller.
  • WordPress lohnt sich bei Shops und großen Blogs, braucht aber regelmäßige Pflege.

Kann KI meine Website nicht einfach bauen?

Der Chef von Anthropic, der Firma hinter der KI Claude, könnte seine Website komplett von der eigenen KI schreiben lassen. Teile seiner Seiten laufen trotzdem auf Webflow.

Viele lesen das als Sieg für Baukästen. Ich halte das für einen Denkfehler. Natürlich kann KI Websites bauen. Die eigentliche Frage ist eine andere. Wie viele Hände ohne Technikwissen fassen diese Seite über die Jahre an?

Genau da verläuft die Grenze. Nicht bei der Qualität des Codes.

„Eine Website, die nur ich ändern kann, ist für ein KMU kein Asset. Sie ist eine Abhängigkeit.“
Vanessa Völkl, aus einem LinkedIn-Beitrag

Welche drei Fragen entscheiden?

Beantworte sie für deinen Betrieb, bevor du über Systeme redest. Aus den Antworten folgt das System, nicht umgekehrt.

Wer ändert Inhalte?

Du allein, eine Kollegin aus dem Büro oder ein ganzes Marketing-Team? Je mehr Leute ohne Technik pflegen, desto wichtiger ist ein anschaulicher Editor.

Wie oft?

Einmal im Quartal neue Öffnungszeiten oder jede Woche neue Termine und Beiträge? Wer selten ändert, braucht kein teures System.

Was passiert bei einem Personalwechsel?

Was ist, wenn die Person geht, die die Website kennt? Findet sich die nächste in einer Stunde zurecht? Oder hängt alles an einem Dienstleister?

Wie unterscheiden sich die drei Systeme?

Ein grober Vergleich aus meiner Projektpraxis, Stand November 2026. Preise der Anbieter ändern sich, darum nenne ich hier keine Lizenzbeträge.

KriteriumWebflowStatisch mit kleinem CMSWordPress
Wer pflegt typischerweise?Mehrere Leute im Team, ohne TechnikwissenEine Person, ein paar Mal im MonatEin Team mit Erfahrung oder ein Dienstleister
BearbeitenDirekt auf der Seite, sehr anschaulichEinfaches Formular für Texte, Bilder und TermineBackend mit vielen Optionen
Laufende KostenHöher, Lizenz in US-Dollar pro MonatNiedrig, Hosting ab 14 € im MonatMittel, Hosting plus Plugin-Lizenzen
WartungGering, Webflow übernimmt UpdatesGering, keine Datenbank, wenig AngriffsflächeHoch, regelmäßige Updates von Kern und Plugins
GeschwindigkeitGutSehr schnell, weil fertig ausgeliefertAbhängig von Theme und Plugins
Daten und ServerAnbieter aus den USAHosting in der EU möglichFrei wählbar, auch in Deutschland
PersonalwechselGut, neue Leute finden sich schnell zurechtGut bei kleinen Teams, Doku reichtGut, viele kennen WordPress schon
Passt zuB2B mit Marketing-Team, viele SeitenHandwerk, Praxen, kleine BetriebeShops, Mitgliederbereiche, große Blogs
Webflow

Für Teams, die viel pflegen.

Stark, wenn Marketing laufend Seiten baut und ein Designsystem über viele Seiten gleich bleiben soll.

Statisch mit kleinem CMS

Für Betriebe, die selten ändern.

Schnell, günstig im Betrieb und mit wenig Angriffsfläche. Texte, Bilder und Termine pflegst du in einem einfachen Formular.

WordPress

Für Shops und große Blogs.

Riesige Auswahl an Erweiterungen. Dafür brauchst du jemanden, der Updates zuverlässig einspielt.

Aus einem echten Projekt

Was, wenn meine Website plötzlich offline ist?

Komplett offline, am selben Tag repariert.

Ein Kunde hatte eine Website auf WordPress. Eines Tages war sie komplett offline. Ich habe mir noch am selben Tag die Zeit genommen und sie repariert.

Danach habe ich nicht einfach weitergeflickt, sondern gefragt, was der Betrieb eigentlich will. Er wollte nichts mit der Website zu tun haben und nicht für Updates und Wartung zahlen.

Was daraus wurde.

Ich habe Webflow empfohlen und die Website umgezogen. Der Kunde ist heute sehr zufrieden damit.

Für einen anderen Betrieb wäre es vielleicht ein anderes System gewesen. Das entscheidet, wer bei dir pflegt und wie oft.

Wer pflegt diese Seite in zwei Jahren?

  • Du bekommst einen eigenen Zugang zum Redaktionssystem
  • Eine kurze Anleitung zeigt, wo was liegt

Was kann ich jetzt selbst tun?

  • Zähl die Hände.Schreib auf, wer im letzten Jahr etwas an der Website geändert hat oder es hätte tun sollen.
  • Zähl die Änderungen.Wie oft hast du in den letzten drei Monaten etwas gebraucht und es dann gelassen, weil es zu umständlich war?

Mit diesen zwei Zahlen ist die Entscheidung meist schon halb gefallen. Den Rest klären wir in 30 Minuten.

Was fragen Kunden zum CMS?

Baust du noch mit Webflow?

Ja, wenn es passt. Webflow ist stark, wenn mehrere Leute ohne Technik laufend Inhalte pflegen. Für viele kleine Betriebe ist eine statische Website mit kleinem Redaktionssystem günstiger und schneller.

Was ist ein CMS?

CMS steht für Content-Management-System, auf Deutsch Redaktionssystem. Das ist die Oberfläche, in der du Texte und Bilder änderst, ohne Code anzufassen. Ungefähr so, wie du ein Dokument bearbeitest, nur für deine Website.

Was heißt statische Website?

Die Seiten werden einmal fertig gebaut und dann ausgeliefert, ohne dass bei jedem Besuch eine Datenbank rechnet. Das macht sie schnell und schwer angreifbar. Mit einem kleinen CMS daneben kannst du trotzdem selbst Inhalte ändern.

Kann ich später das System wechseln?

Ja, mit Aufwand. Texte und Bilder lassen sich mitnehmen, das Layout wird neu umgesetzt. Darum lohnt es sich, die Frage gleich am Anfang zu klären.

Ist WordPress unsicher?

Nicht von sich aus. Unsicher wird es, wenn Updates liegen bleiben und viele Plugins im Spiel sind. Wer WordPress nimmt, braucht jemanden, der es regelmäßig pflegt.

Welches System empfiehlst du mir?

Das sage ich dir nach den drei Fragen auf dieser Seite, nicht vorher. Eine Empfehlung ohne zu wissen, wer bei dir pflegt, wäre geraten.

Aktualisiert am 5. November 2026

Lieber erst mal reden?

30 Minuten, kostenlos, kein Verkaufsgespräch. Wir gehen die drei Fragen für deinen Betrieb durch, danach weißt du, welches System passt.

Lohnt sich für dich gerade nichts, sage ich dir das auch.